Trainer René Hahne analysiert das Spiel

Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein

Das Lokalderby gegen TuRa Löhne am vergangenen Sonntag glich einer Achterbahnfahrt – in dem es leider keinen Sieger gab. Die beiden Löhner Kontrahenten trennten sich nach 90 Minuten mit einem 2:2 Unentschieden. Trainer René Hahne nimmt sich danach die Zeit für eine Analyse und schildert uns seine Sicht der Dinge.

Für die Mannschaft ging es vermeintlich gut los, “bereits in der 4. Minute konnten wir jubeln, als Lutz Eilbracht einen Freistoß über die Linie beförderte – doch der Schiedsrichter entschied in dieser Situation auf Abseits.” Kurze Zeit später in der 9. Minute dann die 1:0 in Führung für TuRa Löhne – “ein durchaus abseitsverdächtiges Tor… In der 22. Minute fiel dann immerhin der verdiente Ausgleich”. Einen Freistoß von Lennart Bärwinkel verlängerte Nino Flottmann zunächst mit dem Kopf und verwertete den Apraller dann reaktionsschnell. Bis zur Halbzeit blieben die Chancen jedoch auf beiden Seiten nicht aus. “Als in der 39. Minute durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr ein Spieler frei vor dem Tor auftauchte, konnte sich Lukas König auszeichnen, der den Schuss mit einer sehenswerten Parade entschärfte”, befand Hahne.

Letztendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, da wir unser Spiel, besonders durch die Hektik und der Zeit in Unterzahl, nicht durchziehen konnten.

“In der 2. Halbzeit wurde das Spiel dann hektisch.” Zunächst sah Lutz Eilbracht nach einem Foulspiel die gelb-rote Karte (56.). Dann gelang das 2:1. Auf der rechten Bahn wurde Chris Lange mustergültig in Szene gesetzt. Er zog in den 16er und sah den mitgelaufenen Nino Flottmann, der keine Mühen hatte, den Ball aus 5 Metern einzunetzen (62.). Doch wie schon gegen Herringhausen hielt diese Führung nicht lange. Bereits in der 65. Minute war die Gohfelder Defensive nicht zur Stelle, als ein Freistoß in den 16er geschlagen wurde, den ein TuRaner unbedrängt im Tor unterbringen konnte. Der Trainer sieht dort Verbesserungsbedarf: “Wir haben abermals eine Führung schnell wieder verspielt, daran müssen wir arbeiten.” Nachdem ein TuRaner wegen Tätigkeit mit Rot vom Platz ging (und ein weiterer Kollege später auch), gab es in der 76. auch glatt-Rot für Mustafa Sahan, nachdem dieser zur Notbremse ansetzte. “Leider”, sagt Hahne, “Der Gegner wäre wohl frei zum Abschluss gekommen.”

So blieb es beim 2:2 und die Gohfelder belegen nach dem 4. Spieltag mit 7 Punkten den 7. Tabellenplatz. Der Trainer hatte sich drei Punkte erhofft, ist mit dem Ergebnis aber dennoch einverstanden: “Letztendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, da wir unser Spiel, besonders durch die Hektik und der Zeit in Unterzahl, nicht durchziehen konnten.”

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