FC Löhne-Gohfeld II gg. SC Vlotho III 1:1

Die „elf Musketiere“ – einer für alle und alle für einen.

Stehend K.O. aber sehr glücklich über den verdienten Punkt freut sich die Löhne-Gohfeld „Reserve“ nach dem Spiel. Dieses Spiel hätte gut und gern 4:4 ausgehen können, denn beide Mannschaften haben da so ihre Chancen gehabt. Matin Satari steht alleine zwei Mal im Strafraum unserer Gäste und wusste den Ball nicht im Tor unter zu bringen. Santiago Vales Galdeano konnte sich nach sehr guter Einzelleistung nicht mit einem Tor belohnen. So wurden einige Bälle nicht verwertet, um den Sack zu zumachen. Aber jeder hat für den anderen gekämpft und jeder hat dem anderen seinen „Fehler“ ausgebügelt.

Allerdings haben sich die Gäste aus Vlotho zu keinem Zeitpunkt ergeben. Es wurde zwischen den Gästen zwar mehr und mehr „gesprochen“ und mit dem recht jungen Schiedsrichter gehadert, aber dennoch suchten sie bis zum Schlusspfiff ihre Chancen. Eine Situation konnte ich in der ersten Halbzeit noch mit dem rechten Bein abwehren, so dass der Ball den Weg noch nicht ins Tor gefunden hatte. Glücklicherweise gibt es zwei von den Göbels, denn einer wäre nun nicht genug gewesen, da der Ball von Christoph über die Latte geköpft wurde, um die Situation zu bereinigen.

Eine weitere Möglichkeit ergab sich für unsere Gäste in der Mitte der zweiten Halbzeit. Da der Spieler den Ball nicht voll erwischt und in den Boden tritt, konnte ich den Ball recht leicht aufnehmen.

Allerdings haben wir beim Ausgleich zum 1:1 im Kollektiv geschlafen. Zunächst konnte ein Spieler der Gäste ohne nennenswerte Gegenwehr im Strafraum den Ball zur Grundlinie durch bringen, um seinen Mitspieler zu bedienen. Dieser fiel vermeintlich gefoult zu Boden (ich kann nicht sagen, ob hier ein Foulspiel vorgelegen hat). Aber anstelle dessen, dass die Gäste aufhören zu spielen, hören wir auf und lassen den Ball durch den Strafraum laufen. DREI Gästespieler haben nun die Möglichkeit den Ball im Tor unter zu bringen. Gegen meine Laufrichtung gespielt hatte ich keine Chance an den Ball zu gelangen. Auch wenn mich diese Spielsituation sehr geärgert hat, so bin ich mit der Leistung der zweiten Mannschaft sehr einverstanden und kann zum Punktgewinn gratulieren. Es gab nur sehr wenige Unstimmigkeiten und viele aufmunternde Worte. So hat die Mannschaft sich gegenseitig zum Punkt gepusht. Ein schöner Ostermontag für die zweite Mannschaft und sehr wichtig für die Moral.

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